Der beste Käsekuchen. Und zwar: überhaupt!

Mein bester Freund teilt leider nicht meine Leidenschaft fürs Kochen und Backen. Was wirklich ein Verlust für die Welt ist. Denn er kocht super – wenn er es denn tut. Auf der letzten Geburtstagsparty war er der Star des Abends. Sein Œufre? Ein Traum aus Quark und Einschnee, innen unschuldig weiß und luftig-leicht, außen knusprig und goldbraun. Wirklich! Er bäckt den weltbesten Käsekuchen.

Gut, es ist nicht sein eigenes Rezept – aber auch backen will gekonnt sein! Und: Ward Ihr zuletzt mal im Café und habt Käsekuchen bestellt? Und einen Kuchen bekommen, mit einer gelben sehr schnittfesten, manchmal  auch zähen Masse? Das gibt es hier bei uns leider öfter. Und am schlimmsten ist es, wenn sie auch noch Rosinen mit hinein tun. *brrrr* Dieser Kuchen hat nichts damit zu tun. Er ist alles, was ich mir von einem Käsekuchen wünsche.

Das Originalrezept gibt es hier – unten steht meine Variante mit minimalen Anpassungen.

Käsekuchen mit Baiserhaube

Käsekuchen mit Baiserhaube (in 2 Schichten)

Zutaten für eine 28 cm Springform

  • 90 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 270 g Mehl
  • Saft 1/2 Limette, unbehandelt
  • 14 g Backpulver
  • 2 mittlere Eier
  • 500 g Quark
  • 150 g Zucker
  • 3 Eigelb
  • 400 ml Schmand
  • 120 ml Pflanzenöl
  • 125 ml Milch
  • 1 Pck. Puddingpulver Vanille
  • Abrieb 1 Limette, unbehandelt
  • 3 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Zucker
  • Fett für die Form

Zunächst den Mürbeteig für den Boden herstellen: Dafür Butter, 100 g Zucker, Mehl, Eier und Limettensaft in eine Schüssel geben und am besten per Hand zu einem festen Teig kneten. Diesen in Folie einschlagen und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Den Quark, 150 g Zucker, Eigelb, Schmand, Öl und Milch zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Puddingpulver und abgeriebene Limettenschale unterrühren. 1 Tasse davon  für die Baiserhaube zur Seite stellen.

Den Ofen auf 175° C vorheizen. Eine Springform einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und damit Boden und Rand formen. Man kann ihn natürlich schön ausrollen und in die „Form falten“ aber es reicht völlig ihn einfach wie Knete stückchenweise „in Form zu bringen“. Darauf die Masse geben.

Den Kuchen für 45 Minuten im Ofen backen.

Kurz vor Fertigstellung: Das Eiweiß mit Salz und 3 EL Zucker steif schlagen. Die zuvor bei Seite gestellte Quarkmasse unterheben und alles auf dem Kuchen verstreichen.

Nochmals 20 – 25 Minuten backen, bis der Kuchen oben eine schöne, goldgelbe Färbung annimmt. Offen ausstellen und Ofentür nur einen Spalt weit öffnen. Den Kuchen ganz im Ofen auskühlen lassen, damit er nicht einstürzt. Ich lasse ihn einfach über Nacht im Ofen.

Mit ein paar Abwandlungen zeigt sich dieser Käsekuchen im Übrigen immer wieder neu. Z.B. mit Pflaumen und Vanille-Rosmarin. So kommt auf keinen Fall Käsekuchen-Langeweile auf.

3 Antworten zu “Der beste Käsekuchen. Und zwar: überhaupt!

  1. Pingback: Pflaumenquarkkuchen – nicht ganz so simpel | essen & l(i)eben·

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