Use Up Along 2013 – Die Liste zum Finale

Kinder wie die Zeit vergeht! Jetzt sind die 4 (bzw. 5) Wochen Use Up Along schon um und twoodledrum ruft auf ihrem Blog dazu auf, die Karten auf den Tisch zu legen. Ich fand der Use Up Along war eine tolle Idee für den Jahresanfang, ein gemeinsames Vorsätze umsetzen quasi.

Dabei habe ich mich nicht nur wahllos durch meinen Vorratsschrank gefuttert und bin wie die liebe Raupe Nimmersatt immer dicker und runder geworden und kann jetzt darauf warten, dass ich bis zum Sommer ein Schmetterling werde.  Ich habe zum Glück auch etwas gelernt:

  • dass ich künftig nicht mehr ohne Haferflockenplätzchen leben kann
  • dass man manchmal neue Wege gehen muß, um Altes wiederzuentdecken
  • dass die Zeit nicht reicht, um immer alle Vorsätze umzusetzen

vor allem aber

  • dass ich nicht wahllos meinen Einkaufswagen fülle

Beim Vorräte anlegen überlege ich nun ernsthaft, in welchem Zeitrahmen ich die Lebensmittel aufbrauchen möchte. Ohne Vorräte kann ich nicht leben. Wie sonst sollte ich plötzlichen Back- und Kochgelüsten begegnen. Aber die Gefahr einer plätzlichen Hungersnot besteht nun auch nicht.

So – wie sieht sie denn jetzt aus, meine UUA-Bilanz?

Ich hatte am Anfang alle zu verbrauchenden Lebensmittel auf meiner Arbeitsplatte als beständige Erinnerung aufgebaut. Und so sah das Anfang Januar aus:

Der Anfang des Use Up Alongs - oder: Wer braucht schon Arbeitsplatz in der Küche?

Use Up Along Der Anfang – oder: Wer braucht schon Arbeitsplatz in der Küche?

Heute nur 5 Wochen später habe ich doch einiges zurückgewinnen können und bewege mich längst wieder etwas freier in meinem Wohnungs-Lieblings-Raum:

Use Up Along das Finale - oder: Die Zurückeroberung meiner Arbeitsplatte

Use Up Along das Finale – oder: Die Zurückeroberung meiner Arbeitsplatte

Und so sieht es aus, wenn ich alles wegräume, das nicht noch aus dem ein oder anderen Grund weg muß:

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Ich habe beschlossen, die Reste meiner Liste zu unterteilen:

  1. Lebensmittel, die ich lieben gelernt habe
  2. Lebensmittel, denen ich die Freundschaft kündige
  3. Lebensmittel, die ich noch nie probiert habe

Erstere bekommen ein neues Plätzchen im Vorratsschrank, sie sind in mein normales Kochrepertoire integriert. Letztere zwei bleiben als Erinnerung und Aufforderung auf der Arbeitsplatte bis sie entweder verkocht oder zu neuen Lieblingen erklärt wurden.

Hier also schwarz bunt auf weiß die Bilanz meines persönlichen Use Up Alongs.

Backzutaten

  • 1 Pck. Nuss-Nougat
  • 1 1/2 Pck. Back-Oblaten
  • 3 Pck. 2 Pck. Vanille-Pudding
  • 3 Pck. 2 1/2 PckTrockenhefe
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 1 Flasche Rosenwasser (angebrochen)
  • 1 Glas 1/2 Glas Kichererbsenmehl
  • 2 1/2 Pck. 2 Pck. Walnußmehl
  • 2 1/2 Pck.  1 1/2 Pck. Mandelmehl
  • 2 Pck.  weiße Kuvertüre
  • 1 Pck.  dunkle Kuvertüre

Nüsse und Trockenfrüchte

  • 4 1/2 Pck. 1  Pck. Datteln
  • 1/2 1/4 Vorratsdose Sesamsaat
  • 1 Pck. und 1 Glas Mandelblättchen
  • 1 Glas Walnüsse
  • 2 Gläser Haferflocken
  • 3 Pck. und 1 Glas 2 1/2 Pck. Kokosflocken

Öl, Essig und Gewürze

  • 1 Flasche 1 kleiner Rest Reisessig (angebrochen)
  • 1 Glas Schiro (Erbsenbrei)
  • 1 Glas Kurkuma
  • 1 Glas Curryblätter
  • 1/2 Glas Geflügelfond (tiefgefroren)
  • 1 Flasche Soyasauce
  • 1 1/2 Flaschen Tabasco
  • 1/2 Dose Gelbe Currypaste
  • 1 Glas 1/4 Glas eingelegte Chilis

Reis und Nudeln

  • 1 Glas Vollkornreis
  • 2 x 1/2 3/4 Pck. Lasagneblätter
  • 1 Pck. Capellini
  • 1 Rest Gemeli
  • 1 Rest Spiralnudeln
  • 1/2 Pck. Farfalle
  • 1 Pck. Glasnudeln

Obst und Gemüse

  • 1/2 Pck. Grüne Spalterbsen
  • 15 Stück 5 Stück Zitronen (ohne Schale, tiefgefroren)
  • 1 Banane (tiefgefroren)
  • 1 Pck. Blattspinat (tiefgefroren)
  • 1 Dose weiße Bohnen

Milch und Sahne

  • 1 Pck. Sojamilch
  • 1 Pck. Laktosefreie Milch (angebrochen, tiefgefroren)
  • 1 Becher Sahne (tiefgefroren)

Marmelade und Brotaufstrich

  • 15 (!!!) Gläser 7 Gläser Marmelade (selbstgemachte)
  • 3 Gläser 2 Gläser Marmelade (angebrochen)
  • 1 Rest Schokoladen-Birnen-Creme
  • 9 Gläser Marmelade (gekaufte)

Sonstiges

  • 1 Glas Forellencaviar (angebrochen)
  • 1 Glas Sardellenfilets in Salz
  • 1 Becher Mandelsauce (selbstgemacht, tiefgefroren)

>>> Alle Infos zum Use Up Along

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17 Antworten zu “Use Up Along 2013 – Die Liste zum Finale

  1. Das klingt nach einer sehr sinnvollen Einteilung, gefällt mir! :)
    Kichererbsenmehl kommt ja noch auf mich zu und das ist bei dir ja „rot“. Ich bin gespannt, ob ich das in Zukunft auch verstoßen muss. Viel Erfolg auch weiterhin beim Aufbrauchen!

    • Dankeschön! lass mich doch mal wissen, ob Du schmackhafte Rezepte mit Kichererbsenmehl findest. Das würde mich dann auch interessieren. ich habe noch einen Tipp von twoodledrum für in KEM frittierte Zwiebeln – den wollte ich auch noch ausprobieren.

      • Auf jeden Fall, vielleicht versuche ich es mal mit herzhaften Pfannkuchen aus Kichererbsenmehl. Hast du das schon ausprobiert? Das mit den Zwiebeln klingt aber auch sehr vielversprechend.
        Naja, ich habe ja noch 500 Gramm, das reicht sicherlich ne ganze Weile. Und Maismehl muss ich danach auch noch aufbrauchen.

        • ich hatte Toasties mit Kichererbsenmehl ausprobiert und das hat mir gar nicht geschmeckt. Ich hatte auch Sauerteig-Brot gebacken – dauert ewig, das geht aber vom Geschmack. bei den Pfannkuchen bin ich mir unsicher, weil dann der Eigengeschmack sehr stark sein müsste

          • Magst du denn Kichererbsen pur? Also in Hummus oder in Falafel? Viele Leute mögen ja auch einfach generell den intensiven Geschmack davon nicht, der ja schon sehr speziell ist, was ich auch verstehen kann, aber ich mag das total gerne.
            Ich glaube, ich wage mich da die Tage mal ran, ich kann dir dann gerne ein Feedback geben :)

          • ich mag sie als Mus, im Salat, als Hummus, als Fallafel… nur das Kichererbsenmehl hat einfach einen sehr eigenen Geschmack, den ich sehr schnell über wahr. Anfangs ging das noch, aber derzeit möchte ich nicht mal das Glas öffnen… :-/

            wo ich das so schreibe… Falaffel. das läge ja nah. Manchmal sieht man auch den Wald vor lauter Bäumen nicht :-)

            und ja gerne! bin gespannt, auf Deine KEM-Erfahrungen

  2. Hallo Essensliebe,

    du hast ja fleißig gekocht! Die Idee, die Lebensmittel, die man immer noch nicht so gerne anrührt, ins Blickfeld zu rücken, finde ich gut. Ich glaube, ich mache das jetzt im Wechsel jede Woche mit 5 Produkten (sonst wäre meine Arbeitsplatte wahrscheinlich übervoll ;) ), die ich dann in dieser Woche nutzen will.

    Allerbeste Grüße,
    Frau Schulz

    • Hallo Frau Schulz,
      da würde mich ja interessieren, wie dann die „Rest-Vorrats-Liste“ in 3 Monaten aussieht. :-) Die letzten Tage stehen meine Lebensmittel-Erinnerungen weitestgehend unbeachtet auf der Arbeitsplatte rum – da sie jetzt so wenig Platz wegnehmen stören sie ja auch fast gar nicht mehr…

      Liebe Grüße

  3. Das mit der Einteilung der Lebensmittel ging mir auch so, auch wenn ich es nicht so explizit aufgeschrieben habe :) Manches habe ich erst für mich „entdeckt“, anderes werde ich ganz bestimmt nicht mehr nachkaufen. Ich freue mich sehr, dass du beim Aufbrauchen dabei warst, und hoffe, du wirst es auch nächstes Jahr wieder sein!
    Liebe Grüße
    Carola

    • auf jeden Fall bin ich im nächsten Jahr wieder dabei. egal wie sehr mich Freunde auf Grund meines Arbeitsplatten-Mahnmals belächelt haben. das hat sich auf jeden Fall gelohnt.

      Liebe Grüße

  4. Mir gefallen die „Walnuss-Amarettini“, da wird auch mit Marzipan gemischt. Das kann man ja auch aus Mandeln ganz einfach selbst herstellen, ich glaube das probiere ich für den nächsten Geburtstag mal aus :-) Danke

  5. Da hast du ja einiges weggekocht! Ich kaufe auch immer auf Vorrat ein, da wir oft dieselben Lebensmittel (Salz, Mandelmehl, Gewürze…) benutzen und ich es nicht einsehe mehrmals dafür Porto zu zahlen um dann nur 1 Kg Mandelmehl zu bestellen. Was hast du denn aus dem Walnussmehl gemacht? Ich habe auch noch 1 Kg hier, aber irgendwie finde ich das für Pfannkuchen ganz gruselig. Ansonsten haben wir tatsächlich nur Durchlaufartikel im Kühlschrank, dem Vorratsschrank und der TK, also solche, die wir täglich oder zumindest wöchentlich essen.
    Liebe Grüße,
    Nadine

    • HI Nadine,
      ja beim Mandelmehl kann ich das total verstehen und im Einzelfall und überlegt werde ich sicher auch wieder Vorräte anlegen. Aber der vorher-nachher-Unterschied zeigt doch, dass da auch viel, viel dabei war, dass nicht wirklich notwendig war

      Lustig, dass gerade Du nach dem Walnussmehl fragst. Ich habe daraus Pizzaboden gemacht – nach Deinem Pizza Bolognese-Rezept. Ich bin nur noch nicht zum „verbloggen“ gekommen. Dann habe ich mich an „Brötchen“ versucht – die waren aber noch nichts. Und ich wollte noch versuchen, wie es in den Paleo-Toasties von Dir schmeckt.

      Mich hat es total verwundert, dass das Mandelmehl so toll und das Walnßmehl im Vergleich so gruselig ist…

      Liebe Grüße!

      • Ja, genau deswegen frage ich, weil es gruselig schmeckt.. Wir haben es auch einmal für einen Pizzaboden verwendet, der war aber alles andere als gut…Dasselbe gilt übrigens auch für Macadamianussmehl, das habe ich für Pfannkuchen verwendet und empfand es auch etwas seltsam. Mandelmehl bringt eben immer einen süßen Touch mit rein (Marzipan).
        Den Use up along hatte ich als ich letztes Jahr umgestiegen bin auf Paleo- alles Unnötige raus und nur gute Sachen nachgekauft. :-)

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