Baby, Du bist Zucker. Selbstgemachte Ingwer-Limonade

Manchmal hat man ein Lied im Ohr. Oder viel mehr nur diese eine Zeile, die man immer wieder summt.

Baby, Du bist Zucker

Dem Ohrwurm schließlich erlegen gibt man irgendwann auf und sucht nach dem vollständigen Text. Nur um sich gleich anschließend zu wünschen, man hätte es einfach nur bei dieser einen tollen Zeile gelassen. So ist das mit den Wünschen – manchmal bekommt man mehr als einem gut tut.

zweihundertzwanzig Gramm Zucker

In dem nachfolgenden Rezept war es für mich auch viel. Ein bißchen viel  Zucker. Daher habe ich im zweiten Versuch den Zucker reduziert und gleichzeitig die Ingwermenge hochgesetzt. Und das Ergebnis? Ingwer-Limonade. Süß – ohne Frage. Auf keinen Fall ein Diät-Getränk. Aber erfrischend und würzig zugleich. Im Abgang mit der typischen Ingwer-Schärfe, die einen frech am Gaumen kitzelt.

Ginger Ale - weniger süß, weil selbstgemacht

Ingwer-Limonade

mit nur ein, zwei winzigen Abwandlungen von matimuk übernommen

für etwas mehr als 1 Liter

  • 1 Stück frischer Ingwer (gerieben ca. 3 EL – bei matimuk: 2 EL)
  • 1 Zitrone
  • 160 g Zucker (bei matimuk: 220 g)
  • 1/4 TL Trockenhefe
  • Wasser
  • 1 leere Plastikflasche 1,5 l

>>> braucht Zeit: Vorbereitungen: 5 Minuten | Gärung: 24 Stunden | Ruhen: 24 Stunden

Zunächst den Ingwer schälen und fein reiben oder hacken. Wer es ingweriger mag [wie ich], der nimmt mehr Ingwer [als im Originalrezept angegeben], dann erhält die Limonade im Abgang noch deutlicher den typisch würzig-scharfen Ingwer-Geschmack. Dann die Zitrone auspressen. Beides miteinander vermischen.

 

Zucker und Trockenhefe in die leere Flasche geben und den Zitronensaft mit dem Ingwer dazu geben. Die Flasche etwa halb voll mit Wasser (ohne Kohlensäure, ich habe schlicht Leitungswasser genommen) füllen und dann gut schütteln. Wenn sich alles gut vermischt hat, die Flasche weiter mit Wasser auffüllen. Etwa 5 cm Luft in der Flasche lassen.

Zucker

Die Flasche fest verschließen und zum Gären an einen warmen Ort (z.B. die sonnige Fensterbank) stellen. Dort gärt das Ginger Ale die nächsten 24 Stunden und es entsteht Kohlensäure. Durch den Druck wird die Flasche ganz hart – man kann sie kaum noch zusammendrücken. Noch 24 Stunden mehr und die Flasche platzt, daher wird sie, um die Gärung zu unterbrechen, anschließend für weitere 24 Stunden in den Kühlschrank gestellt.

Die Flasche vorsichtig öffnen ohne ein Champagner Limonaden-Bad zu veranstalten. Dann das Ginger Ale durch ein Sieb gießen und in dekorativere Flaschen umfüllen.

Ginger Ale? Nicht so richtig. besser.

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