Mini-Cup-Cakes mit Gin-Tonic-Frosting. Dazu Quarksorbet mit Holunderblüte. [Prost Neujahr!]

An dieser Stelle sollte eigentlich ein Jahresrückblick stehen.

Nur – wie sag ich’s ohne, dass Ihr zu überrascht seid: ich bin halt ein Mädchen und Rückblicke machen mich schnell sentimental. Besonders weil dieses Jahr doch so ereignisreich war. Ich habe viel gelernt, viel geschafft, viel erlebt. Schönes, Herausforderndes, wenig Trauriges und viel Nachhaltiges.

Und bevor jetzt alles noch mal auf den Tisch kommt, beschränke ich mich auf gute Wünsche. Ich hoffe, Ihr verabschiedet das alte Jahr gebührend – und macht die Liste für 2014 nicht allzu lang. Lasst Raum für Überraschungen und tanzt auf den Straßen.

Neujahr

Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
Sage Dank und nimm es hin
Ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt,
Doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
Möge dir gelingen.

(Wilhelm Busch)

Ich wünsche Euch allen einen guten Start in ein glückliches und gesundes Jahr 2014: viele schöne Momente und Erfolg bei Euren Vorhaben. Auch liebe Menschen um Euch herum, die in [hoffentlich nur wenigen] schwierigen Momenten bei Euch stehen und in den fröhlichen das Glück mit Euch teilen.

Auf ein formidables 2014!

Eure Natalie

Hoch die Becher! – Mini Cup Cakes mit Gin Tonic-Frosting. Dazu Quarksorbet mit Holunderblüte. Und natürlich: Gin Tonic.

Quarksorbet mit Holunderblüte. Gin-Tonic-Cupcake

Mini-Cup-Cakes mit Gin-Tonic-Frosting

für 5 wönzige Häppchen

für den Teig (basierend auf  dem Rezept meiner Mini-Gugl)

  • 20 g Mehl
  • 20 g Butter
  • 20 g Zucker
  • 1 Msp. Backpulver
  • 1 Msp. Speisestärke
  • 20 g Ei
  • 1 Prise Salz
  • 3 TL Tonic Water
  • etwas getrocknete, gemahlene Zitronenschale oder Zitronenabrieb
  • Butter für die Form

für das Frosting (Cream-Cheese-Frosting)

  • 30 g Butter, zimmerwarm
  • 30 g Puderzucker
  • 30 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 5 Stück Wachholderbeeren
  • 3 TL Gin

Mini-Cupcakes mit Gin-Tonic-Frosting (Cream Cheese Frosting)

Den Ofen auf 175 ° C vorheizen.

Für den Teig

1 Ei verschlagen und 20 g abnehmen. Mehl, Backpulver, Speisestärke, Zitronenschale und Salz miteinander vermischen.

Dann zunächst Butter und Puderzucker schaumig rühren, so dass die Butter deutlich heller wird. Bei dieser kleinen Menge funktioniert das am besten mit einer Gabel. Das Ei unterrühren und dann nach und nach das Mehl untermischen.

Zum Schluß das Tonic Water unterrühren bis ein zähflüssiger Teig entsteht.

Eine Mini-Gugl-Form fetten oder Mini-Cup-Cake-Schalen vorbereiten. Den Teig hineingeben und die Gugl-Form mehrfach vorsichtig anheben und auf die Arbeitsplatte fallen lassen (nein, nicht aus 10 m – Kunstsprung aus 2 cm Höhe reicht in diesem Fall dafür, dass sich der Teig gleichmäßig verteilt.)

In 15 Minuten im unteren Drittel des Backofens goldbraun fertig backen.

Mini-Gugl als Cupcake dekoriert - mit Cream Cheese Frosting

Für das Frosting

die Wachholderbeeren zusammen mit etwas Puderzucker im Mörser fein mahlen. Dann Butter und Puderzucker mit Wachholderbeeren mischen. Zuletzt den Frischkäse vorsichtig unterziehen und nicht mehr zu viel rühren. Den Gin anschließend TL-weise untergeben – dabei darauf achten, dass das Frosting nicht zu flüssig wird. Ggfs. weniger Gin verwenden – die Wachholderbeeren sorgen schon für den typischen Gin-Geschmack.

Das Frosting so in einen Gefrierbeutel füllen, das es in einer Ecke landet. Den Gefrierbeutel zudrehen und gut verschließen und im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Creame Cheese Frosting mit Wachholderbeere und Gin Tonic

Wenn die Cup Cakes vollständig ausgekühlt sind, werden sie mit dem Frosting verziert. Dazu den Gefrierbeutel unten vorsichtig aufschneiden und die kleinen Küchlein damit ausgarnieren. Da das Frosting durch den Gin nicht allzu hart wird, gibt es leider keine schönen Muster – aber wunderbar wachholder-lastige Gin-Mützchen für die Mini-Muffins.

Quarksorbet mit Holunderblüten-Sirup. Dazu karamellisierte Holunderblüten.

Quarksorbet mit Holunderblütensirup

für 300 g beste Gin-Tonic-Begleitung

  • 250 g Quark, Rahmstufe
  • 20 g Puderzucker
  • 130 ml Holunderblütensirup
  • 1/2 unbehandelte Zitrone, Abrieb
  • 1/8 Zitrone, Saft
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 EL Holunderblüten (bei mir auf Grund der Jahreszeit: getrocknete)

Quark und Puderzucker miteinander mischen, dann den Holunderblütensirup unterrühren. Die restlichen Zutaten zugeben, verrühren und über Nacht im Kühlschrank reifen lassen.

Sorbetmasse in der Eismaschine fertigstelllen.

Zur Garnierung den Zucker auf kleiner Flamme schmelzen lassen, die Holunderblüten zugeben und beides schnell auf ein Backpapier geben. Eine weitere Lage Backpapier drüber geben und noch warm so dünn wie möglich auswalzen. Für die Deko in kleine Stücke brechen.

Quarksorbet mit karamellisierten Holunderblüten

Gin Tonic

  • 1 Teil Gin
  • 3 Teile Tonic Water – oder mehr oder weniger ;-)
  • Eis

Gin Tonic

>>> nein, wie ein Gin Tonic gemixt wird, schreibe ich nun wirklich nicht auf – zumal auch jeder seine eigene Mischung hat. In Kombination mit den Gin-Tonic-Cup-Cakes und dem Quarksorbet ist ein wenig frisch abgeriebene Zitronenschale toll. Oder ein Spritzer Limetttensaft.

Wer mehr wissen will oder nach vielen Rezepten für tolle Gin-Drinks sucht, dem lege ich das eBook von Ginobility ans Herz. Es ist nur einen Klick entfernt.

P.S.: Da dies zur Zeit mein Lieblingsdessert ist, reiche ich es zum Kochbuch-Wettbewerb von rundum powered by Otto ein. Bis zum 5. Januar gibt es dort noch die Möglichkeit, mit einem seiner Rezepte ins Kochbuch aufgenommen zu werden.

5 Antworten zu “Mini-Cup-Cakes mit Gin-Tonic-Frosting. Dazu Quarksorbet mit Holunderblüte. [Prost Neujahr!]

  1. Liebe Natalie,
    weil doppelt besser hält und es so gut zu deinem Post passt, wünsche ich dir auch hier noch einmal ein grandioses Jahr 2014 :-)
    Apropos neues Jahr und gute Vorsätze: da bringt mich dein Post jetzt echt in die Bredoulille. Eigentlich wollte ich Zucker & Co. mal heftig zurückschrauben, aber das Quark-Sorbet ist schon verführerisch (und das am Montagmorgen!) … und Gin Tonic mag ich schon allein aus nostalgischen Gründen ;-)
    Liebe Grüße
    Jana

    • diese gemeinen guten Vorsätze, die einen immer von den leckersten Dingen fern halten wollen… ;-)

      ich hab mir ja nur vorgenommen, wieder „vernünftig“ zu essen. Das lässt Raum für Interpretation :)

  2. Nachdem die Feiertage wieder am Ende stehen, kann ich Essen wieder sehen – und musste prompt auf deinem Blog vorbeischauen. ich glaube, nächsten Freitag werde ich etwas von deinen Köstlichkeiten ausprobieren! Mjammjam! :-)

    • das freut mich. :-)

      Dann war es bei Dir also auch so ein rund-futtern über die Feiertage? ich war zumindest essens-technisch froh, dass es jetzt wieder weniger opulent zugehen kann.

      Ich wünsche Dir ein erfolgreiches und glückliches Neues Jahr

      LG, Natalie

      • Grad um den Weihnachtstag herum war es wie im Schlaraffenland – und nachher musste alles aufgegessen werden, was übrig geblieben ist! Jetzt wird es bei uns wieder recht kalt und ich freue mich über Suppen und Eintöpfe … leicht zu machen und einfach nur yummy! Alles Liebe! :)

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